Irgendwann reicht es nicht mehr, nur da zu sein.
Man muss anfangen, sich zu kümmern.
Die Realität: Feuergefahr
In dieser Region ist das ein zentrales Thema.
Bäume müssen zurückgeschnitten werden:
- etwa bis zwei Meter Höhe
- oder ein Drittel ihrer Gesamthöhe
Eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung.
Mehr Material als erwartet
Was wir unterschätzt hatten:
die Menge.
Innerhalb kürzester Zeit lagen überall Äste.
Zu viele, um sie einfach liegen zu lassen.
Keine Option: verbrennen
Feuer kam für uns nicht infrage.
Weder erlaubt noch sinnvoll.
Also mussten wir umdenken.
Die Idee: eine Totholzhecke
Wir haben begonnen, die Äste zu stapeln.
Locker, unregelmäßig, ohne feste Struktur.
Eine sogenannte Totholzhecke.
Was zunächst nach einem Provisorium aussah, wurde schnell zu etwas anderem:
- ein Schutz vor Wind
- ein Rückzugsort für Tiere
- ein erster Schritt zu mehr Leben auf dem Grundstück
Wenn es zu leben beginnt
Seitdem wächst sie weiter.
Wir fügen regelmäßig neues Material hinzu.
Und langsam passiert etwas.
Man sieht es nicht sofort.
Aber man spürt es.
Unser Hund ist oft der Erste, der reagiert.
Plötzlich aufmerksam, als würde sich etwas im Inneren bewegen.
Nicht aufräumen, sondern begleiten
Diese Erfahrung hat unseren Blick verändert.
Es geht nicht darum, alles sauber zu machen.
Sondern darum, Prozesse anzustoßen.
Und dann zuzulassen, dass sich etwas entwickelt.
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